Verantwortung für die Gesellschaft

Swiss Life steht mitten im öffentlichen Leben und ist sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Das Unternehmen engagiert sich im öffentlichen Dialog rund um das Thema «längeres, selbstbestimmtes Leben» und setzt sich für eine Vielzahl von Projekten ein, die Selbstbestimmung und Zuversicht fördern.

Swiss Life will über ihre Geschäftstätigkeit hinaus Verantwortung übernehmen. Dies gilt auch für ein Thema, von dem in den Kernmärkten von Swiss Life alle Menschen betroffen sind: die demografische Entwicklung. Die Menschen leben immer länger und wollen selbstbestimmt und in Würde älter werden. Bereits heute dürfen die meisten Europäer mit einer Lebenserwartung rechnen, die über 80 Jahren liegt. Einigen Studien zufolge liegt die Lebenserwartung von Neugeborenen heute sogar bei 100 Jahren. Im Vergleich: 1900 wurden Menschen im Durchschnitt etwa 45 Jahre alt. Diese Entwicklung hat weitreichende Konsequenzen.

Selbstbestimmung und Vorsorge sind für Swiss Life als Miterfinderin der privaten Vorsorge in der Schweiz angesichts der demografischen Entwicklung eine Chance, Lösungen und Produkte weiterzuentwickeln und im wachsenden Vorsorgemarkt mit hochklassiger relevanter Beratung Kundennutzen zu schaffen. Es sind jedoch auch Politik und Gesellschaft gefordert, Veränderungen einzuleiten, um den vielfältigen Konsequenzen der wachsenden Lebenserwartung Rechnung zu tragen. In der Schweiz hat Swiss Life mit der Lancierung der Imagekampagne «Sorg für dich» bereits Anfang 2015 die ersten Schritte getan. 2016 wird das Thema «längeres, selbstbestimmtes Leben» über die ganze Swiss Life-Gruppe hinweg lanciert. Das Unternehmen will sich in der öffentlichen Diskussion engagieren, um dem Thema und den gesellschaftlichen und ökonomischen Folgen generationenübergreifend mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Weiterführende Informationen zur Thematik «Längeres, selbstbestimmtes Leben» finden sich ab dem 29. März 2016 hier.

Politik

Politische und regulatorische Entscheide beeinflussen das Tätigkeitsfeld von Swiss Life massgeblich. So haben gesetzliche Grundlagen und deren Konkretisierung in Form von Verordnungen beispielsweise direkte Auswirkungen auf die Produktgestaltung, die Prozesse oder die Art und Weise der Berichterstattung an Aktionäre, Aufsichtsbehörden und die Öffentlichkeit.

Für Swiss Life ist es deshalb von grosser Bedeutung, die Themen zu kennen, die in politischen Gremien diskutiert werden. Es geht zum einen darum, die Meinungen, Erwartungen und Vorstellungen der politischen Interessenvertreter besser zu verstehen. Zum anderen ist es wichtig, abschätzen zu können, welche Auswirkungen die Einführung oder Anpassung rechtlicher Grundlagen auf die Geschäftstätigkeit von Swiss Life haben könnten. Swiss Life setzt sich in allen Kernmärkten für einen wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort und eine angemessene Regulierungsdichte ein.

Swiss Life steht auf verschiedenen Ebenen in direktem Kontakt mit Vertretern politischer Gremien und Organisationen sowie Aufsichtsbehörden. In allen Kernmärkten wird die politische Arbeit und Kommunikation eng mit Branchenverbänden koordiniert. Mitunter engagieren sich verschiedene Exponenten aus der Unternehmensführung in den landesspezifischen Branchenverbänden: So arbeitet beispielsweise Patrick Frost, Group CEO von Swiss Life, im Vorstand des nationalen Wirtschaftsdachverbands economiesuisse mit und Ivo Furrer, CEO von Swiss Life Schweiz, engagiert sich im Vorstand und im Vorstandsausschuss des Schweizerischen Versicherungsverbandes (SVV).

Auch in Frankreich und Deutschland pflegt Swiss Life die Beziehungen zur Politik und zu den Branchenverbänden und nimmt ihre sozialpolitische Verantwortung wahr. Swiss Life Deutschland ist in allen wichtigen Ausschüssen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) vertreten und in regelmässigem Austausch mit dem Bundesverband der Versicherungskaufleute (BVK) sowie dem Verband unabhängiger Finanzdienstleistungs-Unternehmen in Europa (Votum).

Charles Relecom, CEO von Swiss Life Frankreich, ist Vorstandsmitglied des französischen Versicherungsverbandes (FFSA), Nils Frowein, CEO von Swiss Life International, ist Mitglied des Vorstands der Handelskammer Deutschland und weitere Swiss Life-Vertreter sind Mitglieder in den relevanten Ausschüssen.

Darüber hinaus pflegt Swiss Life auf regionaler und nationaler Ebene direkten Kontakt mit Parlamentarierinnen und Parlamentariern. Im Umgang mit den Politikern gelten die Regeln des Code of Conduct der Swiss Life-Gruppe, die in der internen Weisung «Verhaltensregeln» konkretisiert werden. Darin ist beispielsweise für den Heimmarkt Schweiz festgehalten, dass Spenden an politische Parteien nicht an Gegenleistungen geknüpft werden dürfen.

In der Schweiz werden bürgerliche Parteien und einzelne Politiker insbesondere in ihrem Wahlkampf finanziell unterstützt. Im Berichtsjahr belief sich der Gesamtbetrag der Unterstützung auf gut CHF 400 000. In Deutschland und Frankreich findet keine Unterstützung durch Spenden statt.

Swiss Life bekennt sich in der Schweiz zum Milizprinzip und ist bestrebt, bei ihren Mitarbeitenden die Ausübung von öffentlichen und politischen Mandaten zu fördern. Als Unternehmen, das im Sozialversicherungsbereich tätig ist, hat Swiss Life Interesse an einer gut funktionierenden integrativen Gesellschaft. Im Juni 2015 schloss sich Swiss Life deshalb einer Initiative von economiesuisse und des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes an, die zum Ziel hat, das Milizsystem zu stärken.

Die Organisationseinheit Public Affairs ist verantwortlich für das Monitoring der politischen Herausforderungen. Viermal jährlich trifft sich zudem der Steuerungsausschuss Politische Kommunikation. Dieses interne Gremium wird vom Group CEO geleitet und setzt die thematischen Schwerpunkte.

Gemeinnütziges Engagement

Swiss Life unterstützt seit Jahren eine Vielzahl gemeinnütziger Projekte. Der Fokus liegt auf Projekten und Initiativen, die zu den Leitthemen Zuversicht und Selbstbestimmung passen.

Im Heimmarkt Schweiz hat die 2005 gegründete Stiftung «Perspektiven» eine tragende Rolle. Die Stiftung fördert gemeinnützige Initiativen in den Bereichen Gesundheit, Wissenschaft, Bildung, Kultur und Sport. Sie spendet jährlich CHF 1,3 bis 1,5 Millionen für sozio-karitative Projekte in der Schweiz.

Swiss Life ist zudem Mitbegründerin der Schweizer Klimastiftung, die sich für eine Verbesserung der Energieeffizienz und innovative Lösungen zum Klimaschutz einsetzt und kleine und mittlere Unternehmen bei Klimaschutzprojekten unterstützt.

In Frankreich engagiert sich Swiss Life mit der 2009 gegründeten Fondation Swiss Life. Diese fördert verschiedene gemeinnützige Institutionen im Gesundheitswesen wie das Institut Curie oder die Association France Alzheimer.

Swiss Life Deutschland unterstützt seit 2007 die Nicolaidis-Stiftung, eine gemeinnützige Einrichtung für verwitwete Mütter, Väter und deren Kinder.

Swiss Life Select mit Standorten in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Tschechien hilft seit 1991 Kindern in Not durch die gemeinnützige «Stiftung Zuversicht für Kinder».

Kulturelles Engagement

Swiss Life fördert in der Schweiz seit vielen Jahren das Filmschaffen. Im Zentrum der Filme stehen oft Menschen und ihre Geschichten – genau wie bei Swiss Life. So engagiert sich Swiss Life bei den Solothurner Filmtagen, dem Festival del Film in Locarno und dem Zurich Film Festival.

Die Fondation Swiss Life in Frankreich fördert mit der Initiative «Art et partage» das kulturelle Schaffen in Frankreich. Das Projekt legt einen besonderen Fokus auf Veranstaltungen, die Menschen Zugang zu Kultur ermöglichen, wenn dieser in ihrem normalen Alltag erschwert ist. So finanziert die Stiftung beispielsweise Konzerte und Kunstausstellungen, die Menschen in Pflegeheimen, kranke Kinder oder Demenzpatienten erfreuen.

Sportsponsoring

In der Schweiz ist Swiss Life unter anderem seit über zehn Jahren Sponsorin des Schweizerischen Fussballverbands, Partnerin von Swiss Orienteering und von schweiz.bewegt, dem grössten Bewegungs- und Ernährungsprojekt der Schweiz.

Swiss Life in Deutschland engagiert sich zudem seit mehreren Jahren für regionale Vereine im Breiten- und Behindertensport.

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